Taubheit
Vererbliche Taubheit ist bei allen Rassen, die das Merle gen haben (wie Collies, Shetland Sheepdog, gefleckter Dachshund, Harlekin Dogge, Amerikanischer Foxhound. Old Englisch Sheepdog, usw.). vorhanden, sowie bei den Trägern vom extremen Piebald Gen (wie Bull Terrier, Samoyed, Dalmatiner Fox Terrier, Parson und Jack Russell Terrier. Das Piebald (Schecken-) gen ist verantwortlich für die vorwiegenden weißer Farbe bei diesen Rassen.
Audiometrie:
Die Taubheit eines Hundes kann nur durch die Audiometrie sicher festgesellt werden, alle anderen Tests beinhalten stets das Risiko, dass der Hund auf andere Signale reagiert (z, B. beim Klatsch-Test bei dem der Hund durchaus auf eine veränderte Luftströmung reagieren kann). Denn die Audiometrie (auch BAER bzw. BAEP-Test) zeichnet die elektrische Aktivität in der Gehörschnecke und den auditiven Nervenbahnen zum Gehirn wie eine Antenne auf. Dies kann man sich wie die Ableitungen der Herzfrequenz bei einem EKG vorstellen. In folgenden Bildern vier Hunde die auf beiden Ohren getestet wurden:
Die welle von Hund 1 repräsentiert ein vollständig gesundes Gehör. Hund 2 ist auf dem linken Ohr, Hund 3 auf dem rechten Ohr taub. Hund 4 ist auf beiden Ohren taub.



