
Gesundheit
Da wir sehr viel Wert darauf legen, dass unsere Hunde gesunde Welpen bekommen, ist es uns auch wichtig, auf die Erbkrankheiten zu achten.
Zu den Erbkrankheiten dieser Rasse gehören.
Untersuchungsergebnisse
- Patella: O.
- Augen: OB.
- Audiometrie: beidseits hörend.
- Unsere Hunde haben den DNA-Test: Von My Dog DNA (Der umfasst über 200 DNA-Marker)
- Late onset Ataxie (LOA): Frei.
- Spinocerebelläre Ataxie (SCA): Frei.
- Primäre Linsen-Luxation (PLL): Frei.
- Juvenile Enzephalopathie (JBD): Frei.
- Degenerative Myelopathie (DM): Frei.
- ARSCID-frei, CSM-frei, HUU-frei, LI-frei, MDR1-frei, Dil. D/D (frei), M-Lokus m/m (merle-frei), Albin. C/C (frei) usw.
- Unsere Hunde, die in der Zucht kommen, haben alle Patella 0.
- Unsere Hunde haben einen Audiometrie-Test – beidseits hörend.
Mit einem halb tauben oder ganz tauben Hund darf nicht gezüchtet werden.
Primäre Linsenluxation
Es dürfen Hunde miteinander verpaart werden, wobei einer frei (clear) sein darf und ein Elternteil Träger (carrier) sein darf.
1.) Patella (Kniescheibe)
Die Patella, die Kniescheibe, ist ein Teil des Kniegelenkes. Das Kniegelenk ist ein sehr kompliziertes Gelenk, da in ihm nicht nur Scharnier-, sondern auch Drehbewegungen ausgeführt werden können. Achten Sie doch einmal darauf, wenn Sie den Fuß drehen, wie sich Ihr Unterschenkel im Kniegelenk mit dreht. Um das zu ermöglichen, finden wir mehr Strukturen in diesen Gelenken als in anderen. Die Menisken, als mandarinenförmige Gebilde zwischen Oberschenkel und Schienbein eingelagert, dienen als Drehgestelle. Zur zusätzlichen Stabilisierung bedarf es neben kräftiger Seitenbänder des vorderen und hinteren Kreuzbandes. Einer der stärksten Muskeln des Körpers stabilisiert das Kniegelenk. Er kommt vom Beckenbereich und setzt mit seiner Endsehne am vorderen oberen Ende des Unterschenkels an. Damit diese Sehne beim Abknicken ihre Funktion erfüllen kann, liegt in ihrem Ende die Kniescheibe, die wie ein Bob in der Bobbahn auf dem unteren Ende des Oberschenkels gleitet. Wenn die Kniescheibe ihre Bobbahn verlässt, nennt man das Patellaluxation. Dies kann zur inneren wie zur äußeren Seite geschehen.
Unterschiedliche Schweregrade:
Die Patellaluxation wird in vier verschiedene Ausprägungsgrade eingeteilt: Kann die Kniescheibe ihre Bahn nicht verlassen, liegt Grad 0 vor. Bei Grad I springt sie wieder spontan zurück. Die betroffenen Hunde zeigen bei dieser Ausprägung den typischen Wechselschritt. Eine Einteilung in Grad II und III wird vorgenommen, wenn die Kniescheibe zwar noch zurückverlagert werden kann, aber die Bewegungseinschränkung zunimmt. Ob und welche Therapie in diesen Fällen eingeleitet wird, muss im Einzelfall entschieden werden. Kann die Kniescheibe auch durch Manipulation des Untersuchers nicht mehr in ihre Rinne zurückverlagert werden (Grad IV), bestehen so erhebliche Bewegungsstörungen, dass nur noch eine Operation dem Hund die Lebensfreude wieder zurückbringt.
2.) Taubheit
Vererbliche Taubheit ist bei allen Rassen vorhanden, die das Merle-Gen haben (wie Collies, Shetland Sheepdog, gefleckter Dachshund, Harlekin Dogge, Amerikanischer Foxhound, Old English Sheepdog usw.), sowie bei den Trägern des extremen Piebald-Gens (wie Bull Terrier, Samoyed, Greyhound, Great Pyrenees, Dalmatiner, Fox Terrier und Jack Russell). Das Piebald-(Schecken-)Gen ist verantwortlich für die vorwiegend weiße Farbe bei diesen Rassen.
Audiometrie

Die Taubheit eines Hundes kann nur durch die Audiometrie sicher festgestellt werden; alle anderen Tests beinhalten das Risiko, dass der Hund auf andere Signale reagiert (z. B. beim Klatsch-Test, bei dem der Hund auf eine veränderte Luftströmung reagieren kann). Denn die Audiometrie (auch BAER- bzw. BAEP-Test) zeichnet die elektrische Aktivität in der Gehörschnecke und den auditiven Nervenbahnen zum Gehirn wie eine Antenne auf. Dies kann man sich wie die Ableitung der Herzfrequenz bei einem EKG vorstellen.
In folgenden Bildern wurden vier Hunde auf beide Ohren getestet: Die Welle von Hund 1 repräsentiert ein vollständig gesundes Gehör. Hund 2 ist auf dem linken Ohr taub, Hund 3 auf dem rechten Ohr taub. Hund 4 ist auf beide Ohren taub.
3.) Augen
Primäre Linsenluxation (PLL) ist eine bekannte, schmerzvolle und zur Blindheit führende genetische Krankheit, die mehrere Rassen – hauptsächlich Terrier und Terrier-Typ-Rassen – betrifft. Miniatur-Bullterrier, Tibet Terrier sowie Jack und Parson Russell Terrier gehören zu diesen Rassen. Bei den betroffenen Hunden brechen oder lösen sich die Zonulafasern, welche die Linse in ihrer korrekten Position halten, auf, sodass die Linse in eine falsche Position im Auge fällt. Wenn die Linse in die Vorderkammer des Auges fällt, können schnell Glaukom (grüner Star bzw. erhöhter Augendruck mit folgender Optikusatrophie) und dadurch Verlust der Sehkraft resultieren.
Es gibt frei (clear), Träger (carrier) und genetisch betroffene (genetically affected) Hunde.